Was ist Schulsozialarbeit?

Schulsozialarbeit ist eine Form der präventiven, beratenden und unterstützenden Jugendhilfe.

Schulsoziarbeit wird neben den Lehrveranstaltungen der Schule zusätzlich als pädagogische Hilfe und Unterstützung angeboten.
Die konkreten Arbeitsfelder und Angebote von Schulsozialarbeit orientieren sich an den spezifischen örtlichen Bedingungen und an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer und der Eltern.
Schulsozialarbeit ist ein freiwilliges und kostenfreies Angebot.

Die Schulsozialarbeiterin unterliegt der Schweigepflicht (§203 Abs. 1 Nr. 5 StGB i. V.m §65 KJHG), sie muss und darf ohne Zustimmung der Beteiligten keine persönlichen Informationen weiterleiten.

Die Schulsozialarbeiterin ist keine Lehrerin. Sievergibt keine Noten, Strafarbeiten oder Verweise. Sie gibt Schülern, Lehrern und Eltern Hilfestellung bei großen und kleinen Problemen.

Ziele der Schulsozialarbeit

Ziel der Schulsozialarbeit ist es, die Persönlichkeit des jungen Menschen zu stärken und ihn bei der Bewältigung aktueller Lebensprobleme zu unterstützen.
Durch gezielte Maßnahmen und Aktionen soll die soziale Kompetenz von Kindern und Jugendlichen gefördert werden.


Leistungen und Angebote

Im Mittelpunkt von Schulsozialarbeit stehen die Schülerinnen und Schüler. Schulsozialarbeit bietet Unterstützung an bei:
• Schulschwierigkeiten
• Jeglicher Art von Problemen, Fragen und Konflikten
• Schwierigkeiten mit Eltern, Schülern und Lehrern

Unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler durch:
• Einzelgespräche
• Gruppenarbeit
• Arbeit mit Klassen
• Vermittlung zu anderen Hilfsdiensten und Einrichtungen

Schulsozialarbeit ist aber nicht nur für Schüler da, sondern auch Ansprechpartner für:
• Eltern und
• Lehrer


Eine enge Kooperation ist im Interesse der Entwicklung und Förderung der Kinder und Jugendlichen eine wesentliche Grundvoraussetzung.
So bildet die gegenseitige Unterstützung, Abstimmung und Anregung eine wichtige Basis für die sozialpädagogische Tätigkeit.