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auf der Website der

Eduard Schlegel Schule in Isny

3 Säulen Pädagogik
Eduard-Schlegel-Schule Isny

Beziehungssäule

Dieses Zitat Pestalozzis beschreibt die wesentlichsten allgemeinen Erziehungselemente sehr gut und besitzt auch heute noch aktuelle Bedeutung: Ohne Echtheit und Empathie des Lehrers und der grundsätzlichen Akzeptanz aller Schüler kann auch die Erziehungsarbeit in der Schule nicht erfolgreich sein.

Die Schule ist nicht nur ein Ort reiner Stoffvermittlung, sondern auch ein Ort vielfältiger sozialer Begegnungen. Hier kann man sein Verhalten erproben, Freundschaften pflegen oder lernen, Konflikte angemessen zu lösen. Feste und Feiern bilden dafür einen wichtigen formalen Rahmen.

In unserer monatlichen Schulversammlung stellen die einzelnen Klassen vor, was sich in den letzten 4 Wochen schulisch oder außerschulisch ereignet hat. So ist jeder bestens darüber informiert, was in der Schule läuft, das Gemeinschaftsgefühl bleibt erhalten und die Schüler lernen, auch vor einer großen Gruppe etwas vorzutragen.

Unterrichtssäule

Dieses Unterrichtsprinzip Heckhausens aus der Motivationsforschung ist für Förderschulen eine wichtige Orientierung bei der Auswahl der Unterrichtinhalte: Die Anforderungen müssen leistbar sein, sodass Erfolgserlebnisse erfahrbar werden, aber auch durch neue Problemstellungen zur Anstrengung herausfordern.

Da der Lernstand in den einzelnen Klassen auch nach der Einführung neuer Inhalte nie lange gleich bleibt, muss differenziert unterrichtet werden. Individuelle Stärken oder Schwächen (Teilleistungsstörungen) werden berücksichtigt.

Besonders im themenzen-trierten Unterricht wird der Unterrichtsstoff, wenn möglich, handlungsorientiert aufbereitet ( z.B. kann beim Thema " Hinführung zum Buch" Papier für ein Buch selbst hergestellt werden oder die Entwicklung der Schrift auf ursprünglichen Schreibunterlagen mit entsprechenden Schreibwerkzeugen nachgeahmt werden.

Die Sonderpädagogische Beratungsstelle wendet sich in erster Linie an Kinder im Vorschulalter mit Auffälligkeiten im Bereich der Sprache. Diese gehen zum Teil auch einher mit einer Entwicklungsverzögerung im motorischen oder auch im kognitiven Bereich. Im Sprachheilunterricht wird versucht, Fehler in der Lautbildung zu korrigieren und eine normale Sprachentwicklung anzubahnen.

Kooperationspartner:

  • Förderberufsfachschule im Stephanuswerk Isny
  • Schule für Erziehungshilfe Siloah, Isny
  • Schule für Erziehungshilfe St. Anna, Leutkirch
  • Förderschule Kisslegg.

Ziele dieser 2-jährigen Maßnahme:

  • Persönlichkeitsentwicklung fördern
  • Berufsreife entwickeln
  • soziale Kompetenzen stärken
  • Chancen auf dem Lehrstellen – und Arbeitsmarkt verbessern.

1. Kooperationsjahr (Schulbesuchsjahr Klasse 9): eintägiger Praxistag in der Förderberufsfachschule.

2. Kooperationsjahr (Schulbesuchsjahr Klasse 10): Unterricht in der Förderberufsfachschule, mehrwöchige Berufspraktika

Ausführliche Informationen zur Konzeption zur Kooperationsklasse

In diese Klasse werden Schulanfänger/innen aufgenommen, die den Anforderungen der Grundschule (noch) nicht gewachsen sind. Sie wird von zwei Sonderschullehrerinnen im Team geführt.

Am Ende des Schuljahres soll eine fundierte Aussage über den zukünftigen Lernort des Kindes möglich sein (Grundschule, Förderschule, Schule für Geistigbehinderte, Körperbehinderte, Sprachbehinderte ...) . Die letzte Entscheidung treffen die Eltern.

ausführliche Information zur offenen Eingangsklasse

Regelsäule

Aus diesem Grundrecht ergibt sich das differenzierte Schulsystem in Baden- Württemberg. Kinder und Jugendliche, die Schwierigkeiten im Lernen haben und im Regelschul- system keine Lernerfolge erleben können, haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine individuelle Förderung.

Laut Schulgesetz von Baden-Württemberg (§§ 15 und 82-84) erfüllen unsere Schüler ihre Schulpflicht in der Förderschule. Die Zuweisung in die Eduard-Schlegel-Schule ist ein Verwaltungsakt, der seit 1999 nach dem sogenannten "vereinfachten Verfahren" ( Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport vom 08.03.1999, K.u.U. Nr.7, S.45-49) durchgeführt wird.

Am 04.02.03 wurde in einer Sitzung der SMV die alte Schulordnung überarbeitet und als die " Zehn Regeln der Eduard-Schlegel-Schule" neu verabschiedet. Da erst klare Regeln ein reibungsfreies Zusammenleben ermöglichen und eine Schulordnung von jedem Schüler verstanden werden soll, beschränkte sich die SMV auf zehn Regeln. Sie wurden bewusst einfach formuliert

Informationen zu den Regeln

Neben der in der Beziehungssäule aufgeführten emotionalen Bindung aneinander, ist die Erziehung über Lob und Tadel ein weiteres wichtiges Erziehungsinstrument an unserer Schule. In den einzelnen Klassen wird versucht, erwünschte Verhaltensmuster über verschiedene Verstärkersysteme auszubilden. Gutes Verhalten wird z.B. durch "Fair geht vor" - Karten der Schulsozialarbeit positiv verstärkt. Regelverstöße müssen aber auch durch Strafen sanktioniert werden.

  • Erziehungswissenschaft, Fachwissenschaft, Fachdidaktik
  • gesellschaftliches Umfeld, Werte, Normen, ökonomische Verhältnisse
  • außerschulische Kooperationspartner, Betriebe, Schulen, Fachinstitutionen
  • Familie als wichtigste Erziehungsinstanz
  • heimatliche Prägung, lokale Identität, Brauchtum
  • Schulverwaltung: SSA, OSA, MKS
  • Förderverein der Eduard - Schlegel - Schule
  • Stadt Isny als Schulträger